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Docker-Basics: erster Container

Du lernst die Grundbausteine von Docker auf deiner Lab-VM: Image holen, Container starten, Port-Mapping, Container-Lifecycle. Vier Aufgaben, alle auf deiner eigenen VM — kein externes Setup, kein Cloud-Account. Am Ende läuft ein nginx-Container hinter Port 8080 und du verstehst, warum docker das Standard-Deploy-Werkzeug für moderne Web-Apps ist.

Dauer: 30 Min.Niveau: EinstiegAufgaben: 4

Vom hello-world zum laufenden Web-Container

Docker-Basics: dein erster Container

Docker ist heute das Standard-Werkzeug, um Anwendungen zu verpacken und auszuliefern. Ein Container ist eine leichtgewichtige, isolierte Einheit, die alles enthält, was eine Anwendung braucht — und auf jedem Docker-Host gleich läuft.

Wichtige Begriffe

  • Image: eine unveränderliche Vorlage (z. B. nginx, hello-world), aus der Container erzeugt werden.
  • Container: eine laufende Instanz eines Images.
  • Port-Mapping (-p): verbindet einen Port des Containers mit einem Port des Hosts, z. B. -p 8080:80.
  • Lifecycle: Container werden gestartet (run), aufgelistet (ps), gestoppt (stop) und entfernt (rm).

Dein Ziel

Du prüfst die Docker-Version, startest den hello-world-Container, bringst einen nginx-Container hinter Port 8080 zum Laufen und stoppst ihn wieder — der komplette Lebenszyklus. Die Docker-Version hältst du in einer Datei fest; danach prüft der Prüfer direkt, was auf deinem Server wirklich läuft.

Aufgaben

  1. 1. Docker-Version prüfen

    Begriff: Docker-CLI. Mit docker steuerst du alles über die Kommandozeile. Prüfe zuerst, dass Docker installiert und ansprechbar ist.

    docker --version > /tmp/docker-version.txt
    cat /tmp/docker-version.txt

    Kontrolle: /tmp/docker-version.txt beginnt mit Docker version.

  2. 2. hello-world-Container starten

    Begriff: Image holen & Container starten. sudo docker run hello-world lädt automatisch das hello-world-Image (falls nicht vorhanden) und startet daraus einen Container. Er gibt eine Bestätigungs-Nachricht aus und beendet sich — der „Hallo Welt" der Container-Welt.

    sudo docker run hello-world
    sudo docker ps -a

    docker ps -a zeigt auch beendete Container — deiner steht dort mit Exited (0).

    Kontrolle: sudo docker ps -a listet einen Container aus dem Image hello-world mit Status Exited (0). Der Prüfer schaut selbst nach.

  3. 3. nginx-Container mit Port-Mapping

    Begriff: Port-Mapping & detached. Ein Web-Container nützt nur, wenn man ihn erreicht. -p 8080:80 leitet Host-Port 8080 auf Container-Port 80 (nginx). -d startet ihn im Hintergrund (detached), --name gibt ihm einen Namen.

    Starte einen nginx-Container und prüfe, dass er antwortet:

    sudo docker run -d --name lab-nginx -p 8080:80 nginx
    curl -s http://localhost:8080/ | head -5

    Kontrolle: http://localhost:8080/ liefert 200 OK und die nginx-Startseite („Welcome to nginx!"). Der Prüfer fragt den Port selbst ab — der Container muss dafür laufen.

  4. 4. Container stoppen

    Begriff: Lifecycle — stoppen & auflisten. sudo docker ps -a listet alle Container (auch gestoppte). docker stop beendet einen laufenden Container sauber — er bleibt aber bestehen, bis du ihn mit docker rm löschst. Halte den nginx-Container an und sieh dir den Status an.

    sudo docker stop lab-nginx
    sudo docker ps -a

    Kontrolle: sudo docker ps -a zeigt lab-nginx mit Status Exited. Lösche ihn nicht — der Prüfer schaut nach dem gestoppten Container.

Wissens-Check: erster Container

Ohne VM, ca. 3 Minuten. Du rufst ab, was die Docker-Grundbefehle tun – falsche Antworten kommen am Ende noch einmal.

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